7 Lebensweisheiten für das richtige Fitness-Mindset

Viele Menschen suchen nach dem richtigen Ernährungsplan, den perfekten Trainingsplan oder dem besten Trainer. Ich möchte euch heute ein paar Lebensweisheiten mitgeben, die euch helfen sollen die Einstellung zum gesundem Leben zu bekommen. Diese 7 Lebensweisheiten werden Dir das Fundament für Dein Training und Deine gesunde Ernährung bieten.    

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1. Mache Bewegung zu deiner Gewohnheit

Unser Körper wird ja immer noch vom menschlichen Urtrieb gesteuert und früher musste man sich nur bewegen um an Essen zu kommen. Also wenn du am Sonntag nach dem Mittagessen Laufen gehen willst, wird Deine Motivation nicht gerade hoch sein und der Schweinehund wird siegen.

Wenn Du aber zum Beispiel nach dem Aufstehen gleich in die Laufschuhe steigst, ist Dein Schweinehund wahrscheinlich noch im Träumeland.

Die Kunst ist, aus der Überwindung zum Sport eine Gewohnheit zu machen. Eine Studie besagt nach 60 Tagen wird aus einer Tat eine Gewohnheit. Wenn Du diese Transformation geschafft hast, wird Dein Schweinehund dein bester Freund. Denn er wird Dich nicht mehr an der Couch fesseln, sondern er wird sagen: “Hey Laufen wäre jetzt super, also hoch den Arsch und rein in die Laufschuhe!”

Jetzt noch eine Frage: “Bist Du bereit für eine neue Gewohnheit?

2. Mein Feind die Waage

Kennst Du das Gefühl, Du trainierst und trainierst aber die Waage zeigt einfach nicht Dein Wunschgewicht an?

Also ich habe früher immer mein Gewicht als Indikator genommen, bis ich mir die Fakten etwas genauer angesehen habe. Wichtig ist Körperfett zu verlieren und Muskeln auf zu bauen. Fett hat ja bekanntlich mehr Volumen bei gleichem Gewicht wie Muskeln. Muskeln sind um 12% schwerer als Fett.
Auch das Wasser ist ein Faktor. Der Körper besteht aus 60% Wasser und wir verbrauchen es zB beim Sport um den Körper zu kühlen (Schwitzen).
Die beliebte morgendliche Abwaage ist also nur eine Momentaufnahme und misst nur den Wasserspeicher.

Mein Tipp: Schenke Deine Waage jemanden den Du nicht magst. Überprüfe stattdessen Deinen Bauchumfang, denn der sagt aus, ob Du Körperfett verloren hast oder nicht. 

3. Das Trainingsfundament

Viele Menschen trainieren Kraft oder Ausdauer, vergessen aber 3 wichtige Faktoren.
Gehen wir mal die Entwicklung eines Menschen durch.

  1. Als Baby ist man sehr beweglich und flexibel, aber im Laufe des Erwachsen werden verliert man die Flexibilität.

  2. Der nächste Entwicklungsschritt ist die Stabilität. Das Baby lernt zu sitzen und sich aufrecht zu halten. Wer von euch trainiert seine Stabilität regelmäßig?

  3. Koordination ist das nächste Learning für ein Baby. Es lernt sich auf den Beinen zu halten und einen Schritt nach dem anderen zu machen.

Ich habe früher nicht wirklich acht auf meine Koordination, Flexibilität oder Stabilität gelegt, sondern immer munter mein Ausdauertraining durchgezogen. Bis eines Tages die ersten Probleme aufgetaucht sind. Etwas Nackenschmerzen, die Knie wollten nicht mehr lange Strecken laufen usw.

Wie alles im Leben, was man nicht tut verlernt man. Ich möchte damit nicht sagen Kraft-Training oder Ausdauer-Training sind schlecht für den Körper, sie sind sogar lebensnotwendig, aber baue auch immer wieder eine Dehneinheit ein und trainiere deine Stabilität und Koordination.  

4.Feiere Deine Erfolge

kennst Du das Gefühl: Du hast Dir ein bestimmtes Ziel gesetzt (zB jede Woche 1cm Bauchumfang verlieren und Du misst den Umfang immer am Sonntag). In der ersten Woche von Deinem neuen Projekt startest Du top motiviert. Von Montag bis Mittwoch ist Deine Motivation noch auf 100%. Am Donnerstag fangen die ersten Zweifel an zu Dir zu sprechen: Macht es überhaupt Sinn, schaffe ich das jede Woche? Aber du bist stark und ziehst dein Programm weiter durch. Am Freitag sagst Du zu Dir: Wegen einem Bier oder einem Stück Kuchen ist der Krieg ja noch nicht verloren. Am Samstag ist dann die eine Feier die Du nicht verpassen darfst und Du sagst zu Dir: Heute mache ich mal eine Ausnahme. 

Wie wird Deiner Meinung nach die zweite Woche starten. Vermutlich nicht mit 100% Motivation.
Wie kannst Du Deine Motivation auf lange Sicht sehr hoch halten?

Führe ein Erfolgstagebuch. Jetzt wirst Du sagen: Wer hat denn Zeit für ein Tagebuch? Ich muss schauen, dass ich mein Training in meinem Tag unterbringe! Du sollst ja nicht jeden Tag einen Roman schreiben. Nimm Dir jeden Tag ein Blatt Papier und schreibe dir 5 Dinge auf die heute gut gelaufen sind. Wie zB: Heute bin ich die 5km durchgelaufen oder die Keksdose ist heute im Schrank geblieben.

Mach es zu Deiner Gewohnheit. Nimm dir eine fixe Zeit zB am Abend bevor Du ins Bett gehst. Die kleinen Erfolge werden Dich motivieren die großen Herausforderungen zu meistern. 

5. Mache aus Dir das beste was Du werden kannst!

Ich habe schon von vielen Menschen gehört, ich bin zu alt, ich habe schlechte Gene, meine Gelenke machen nicht mehr mit, ich habe keine Zeit.

Auch wenn sich das jetzt hart anhört, aber ist so: “ Das sind alles nur Ausreden!” Wenningstedt Du heute 80 Jahre jung bist und Dich noch nie gesund ernährt hast, wann ist dann der beste Zeitpunkt zu beginnen? JETZT!!! Wenn Deine Knie im Ar…. sind, ist es dann besser auf der Couch zu warten bis das Kreuz auch noch hinüber ist, oder ist es besser nach einer Lösung zu suchen sich zu bewegen ohne die Knie zu belasten? Natürlich, oder zum Glück, ist nicht jeder Mensch gleich und auch nicht jeder hat die Gene eines Profisportlers. Es ist nur wichtig was Du aus Deinem Leben machst. Also auch wenn Du “schlechte Gene” hast ist es besser Sport zu machen als faul herum zu liegen.

Starte heute noch Dein eigenes Erfolgsprojekt. Wenn du heute 40 Jahre jung bist schaue das dieses 41 Lebensjahr Dein vitalstes Jahr von Deinem Leben wird. Es geht einfach darum das Beste aus seinem Leben zu machen, also fange an und bremse Dich nicht selbst mit Ausreden. Werde jeden Tag besser, denn wer aufhört zu wachsen bleibt nicht nur stehen sondern wird schlechter. Mache daraus ein Spiel, was kann ich heute besser machen als gestern? Wie schaffe ich es 10 km durch zu laufen? Habe die Einstellung jeden Tag einen kleinen Schritt nach Vorne zu machen.

6. Wo ist mein Limit?

Hast Du Dir schon mal die Frage gestellt: “Wo ist mein Limit? Wie weit kann ich Laufen? Wie viel kann ich abnehmen? Wie viel Muskeln kann ich aufbauen?”

Wo ist jetzt Dein Limit? Ich kann Dich beruhigen, keiner weiß wo sein Limit ist. Wenn du heute ans Limit gehst, wird dein Limit morgen schon wieder woanders sein.

Ich habe eine Aufgabe für Dich, versuche jeden Tag Dein Limit nach oben zu verschieben. Mache Dir zum Lebens-Ziel, jeden Tag um einen kleinen Schritt besser zu werden. Du wirst sehen, es wird Dir einen richtigen Motivationsschub geben und Dich regelrecht in eine Aufwärtsspirale katapultieren.

Und vergiss nicht, keiner erwartet von Dir, dass Du ans Limit gehst oder topfit wirst. Nur Du selbst kannst das von Dir erwarten, also habe die größte Erwartungshaltung an Dich selbst.

7. Ich habe keine Zeit für Fitness!

Ich höre oft die Sätze: „Ich würde gerne mehr Sport machen“ oder „Ich möchte gerne abnehmen, aber ich habe keine Zeit, ich habe soviel zu tun“.

Ich möchte heute das sehr wichtige Thema, die „Zeit“ behandeln. Da haben viele Menschen ihre Schwierigkeiten, sie wollen zu viel auf einmal. Als Beispiel: „Ich will in 3 Wochen einen Marathon laufen, natürlich müssen da noch 5 kg runter und in 2 Wochen muss aber auch noch mein Business laufen und mit meinen Kindern sollte ich auch noch etwas mehr Zeit verbringen und der Gartenzaun muss noch gestrichen werden und ich will natürlich auch am Abend in Ruhe 1-2 Filme ansehen. Am Wochenende ist natürlich Party angesagt, das lasse ich mir nicht nehmen! 

Da kann ich nur sagen: “Wer 2 Hasen zur gleichen Zeit jagt, wird keinen fangen!”

Wir haben alle nur 24 Stunden pro Tag zur Verfügung. Warum schaffen es dann manche, gefühlt alles unter einen Hut zu bringen. Sie planen ihren Tag. Hört sich jetzt sehr simpel an, aber machst Du Dir jeden Tag einen Plan, wo alle Deine Aufgaben notiert sind? Vermutlich nicht.  

Lass uns mit Deinem Plan starten:

1.  Definiere das eine Ziel. Beispiel: Du willst abnehmen. Wieviel willst Du abnehmen ( wieviel Bauchumfang willst du verlieren) und bis wann willst du es erreicht haben. Sei mutig, mache dir große Ziele. Du wirst daran wachsen!

2.  Nimm Dir ein Blatt-Papier und schreibe dir oben alle Wochentage auf. Am linken Rand notierst Du dir die Aufgaben, die bei Dir ein fixes Element sind zB. Arbeit, Haushalt, Zeit mit Kind verbringen, Körperpflege, Essen machen, Schlafen usw. Dann schreibe dir die Stunden auf, die Du für die Aufgaben benötigst zum richtigen Tag.

3.  Zähle dann die Stunden für jeden Tag zusammen und wenn da zB am Montag 22 Stunden rauskommt, hast du 2 Stunden für Dein Ziel.

4. Jetzt geht es an die Detailplanung. Schau dir mal genau an, wieviel Zeit jeden Tag für Dein Ziel übrig ist und plane dort Deine Trainingseinheiten. Frage Dich jeden Tag: “Was kann ich heute tun, um mein Ziel zu erreichen?”

Du wirst sehen, Dein Ziel rückt immer näher und Du wirst zur „Umsetzungs-Maschine“.

Ich hoffe, die Tipps haben euch geholfen? Ich freue mich über euer Feedback und nicht vergessen fit und gesund bleiben.

Liebe Grüße
Andreas

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